Am 28. April 2026 findet im Fakultätssaal des Philosophicum der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ein deutsch-französisches Nachwuchskolloquium der Neueren Geschichte statt, welches sich thematisch dem Zeitalter Ludwigs XIV. widmet. Acht deutsch- und französischsprachige Wissenschaftler:innen beleuchten in ihren Beiträgen Fragen der höfischen Kommunikation, der Körperlichkeit, der Außenbzeihungen sowie der Kriegsführung.
Das Kolloquium wird organisiert von Lukas Holin (Mainz), Julia Kramatschek (Tübingen/ Aix-en-Provence), Loïc Oberdorfer (Paris/ Potsdam) sowie Mira Schemmer (Bonn).
Begrüßung und Einführung
Erstes Panel: Kommunikation am Hof/ communication à la cour
Nadine Rüdiger (Freiburg / Paris): Das Narrativ „Ludwig XIV.“ als weibliche Ressource in der interhöfischen Kommunikation (1638-1715)
Mira Schemmer (Bonn): Skandalisierungen am Hofe Ludwigs XIV. als kommunikative Prozesse
Zweites Panel: Kriegserfahrungen / expériences de guerre
Uhr Loïc Oberdorfer (Paris / Potsdam): La violence jugée : La justice militaire française pendant le „Sac du Palatinat“ 1688/89
Uhr Grégoire Barou (Paris): Louis XIV, Guillaume III et les bombardements : la violence en dialogue (1693–1696) (digital)
Drittes Panel: Körperlichkeit / corporalité
Marie Bultez (Tours): Traiter l’incapacité physique au sein des armées royales : l’hôtel des Invalides sous le règne de Louis XIV
Julia Kramatschek (Tübingen / Aix-en-Provence): Körperlichkeit als Ordnungsmacht: Normen und ‚Körperdruck‘ am Hof Ludwigs XIV.
Viertes Panel: Diplomatie
Lukas Holin (Mainz): Das Reich im Kleinen – Ezechiel Spanheim als Teil einer deutschen Gesandtengesellschaft am Hof Ludwigs XIV.
Katharina Stuhldreher (Bonn): Die Friedensverhandlungen zu Kleve 1666 – eine vergessene Episode der auswärtigen Beziehungen Ludwigs XIV.