Die geschichtswissenschaftlichen Bachelorstudiengänge an der JGU zielen auf eine umfassende historische Bildung in inhaltlicher wie methodischer Hinsicht ab. Das Studium der Geschichtswissenschaft kann an der JGU sowohl in fachwissenschaftlicher Ausrichtung (Bachelor of Arts) im Haupt- und Nebenfach wie auch als Lehramtsstudium (Bachelor of Education) aufgenommen werden.

Im Rahmen des Studiums besuchen die Studierenden einzelne Epochenmodule, darunter auch das Basismodul Neuere Geschichte. Dieses Modul besteht aus einer Vorlesung (die einen Überblick über die gesamte Epoche der Frühen Neuzeit bietet), einem thematischen Seminar (mit starken propädeutischen Anteilen) sowie meist auch einer Übung (zur Vertiefung einzelner epochenbezogener Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse).

M.A.-Studiengang Geschichte, Diploma Supplement Neuzeitliche Geschichte/ M.Ed. Geschichte

Der Studiengang „Master of Arts Geschichte“ bzw. „Master of Education Geschichte“ kann in Mainz wahlweise entweder

  • in fachlicher Breite
  • oder mit epochenspezifischen oder inhaltlichen Schwerpunktsetzungen

absolviert werden. Der gewählte Schwerpunkt wird im Abschlusszeugnis („Diploma supplement“) zertifiziert.

Im Masterstudiengang mit dem epochenspezifischen Schwerpunkt Neuzeitliche Geschichte müssen zwei Aufbaumodule zur Neuzeitlichen Geschichte absolviert werden. Zudem soll das Praktikum oder der akademische Auslandsaufenthalt (Modul 14) so durchgeführt werden, dass ein Bezug zu diesem Schwerpunkt erkennbar wird.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Arbeitsbereiche, die in der Neuzeitlichen Geschichte forschen und lehren, können Sie – wie auch die Namen von Ansprechpartnern – den Homepages der Arbeitsbereiche Neuere Geschichte, Neueste Geschichte, Zeitgeschichte sowie ggf. Osteuropäische Geschichte entnehmen. Themen für Lehrveranstaltungen werden dabei breit gestreut und ständig variiert.

Der Masterstudiengang „Mittelalter- und Frühneuzeitstudien“ richtet sich an Studierende, die im Rahmen ihres Bachelorstudiums ein besonderes Interesse an der Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit entwickelt haben. Er bietet eine fundierte, methodengeleitete, interdisziplinäre und eng an der Forschungspraxis ausgerichtete wissenschaftliche Ausbildung. Den jeweiligen Forschungsinteressen folgend, wählen Studierende einen zeitlichen Schwerpunkt in einer der beiden Epochen. Die zehn beteiligten Wahlpflichtfächer ermöglichen es ihnen dabei, ganz individuell eigene interdisziplinäre Kompetenzen zu entwickeln oder zu vertiefen und unmittelbar in die eigene Forschung einfließen zu lassen.

Was wir bieten?

Ein forschungsorientiertes Studium mit viel Raum für eigene Profilbildung.

Eine individuelle Betreuung durch erfahrene Forscherinnen und Forscher, die Ihnen
als Mentorinnen und Mentoren zur Seite stehen.

Diskussionen und Austausch über die Fächergrenzen hinweg in einem interdisziplinären Kolloquium.

Ein breit angelegtes Lehrangebot, das Sie befähigt, innovative Ansätze und Methoden der Mittelalter- und Frühneuzeitforschung selbst anzuwenden. Und zwar in zehn möglichen Wahlpflichtfächern: Anglistik, Buchwissenschaft, Germanistik, Kunstgeschichte, Kirchen- und Religionsgeschichte, klassische Philologie, Musikwissenschaft, Philosophie, Romanistik, Theaterwissenschaft.

Weil Betreuung bei uns aber schon mit der Studienorientierung beginnt, freut sich unser speziell für diesen Studiengang zuständiger Studienfachberater Dr. Sebastian Becker auf Ihre Fragen und den direkten Kontakt.

Von 2021 bis 2025 hat das Historische Seminar im Rahmen des Projekts ModeLL-M die Möglichkeiten der digital erweiterten Projektlehre ausgelotet. Dabei handelt es sich um eine Lehrform, die auf die Erarbeitung digitaler Formen der Präsentation von und der Auseinandersetzung mit Geschichte hinführt. Am Projekt ModeLL-M war der Arbeitsbereich Neuere Geschichte mit einer Reihe von Lehrveranstaltungen beteiligt.

Bismarcktürme, das Niederwalddenkmal, die Denkmäler für die Gefallenen der Weltkriege, in Mainz das Gutenberg-Denkmal vor dem Theater – diese Erinnerungsorte sind allgemein bekannt. Aber wer weiß schon, dass der Mainzer Marktbrunnen, 1526 vom Mainzer Erzbischof Albrecht von Brandenburg zur Erinnerung an die Niederschlagung des Aufstands der Mainzer Bürger gestiftet wurde. Er gehört damit in den Zusammenhang der Unruhen der Jahre 1524–26 die heute in ihrer Gesamtheit als Bauernkrieg bezeichnet werden und deren anlässlich des 500jährigen Jubiläums in diesem Jahr landauf landab in vielerlei Form gedacht wird. Der Bauernkrieg war sicher die umfassendste Aufstandsbewegung in Deutschland im späten Mittelalter und der Frühen Neuzeit, aber er war keineswegs singulär. Auch davor und danach kam es in Stadt und Land immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Stadtgemeinde und Rat, Bauern und Grundherren oder Untertanen und Landesherrn.
Dieser Unruhen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit wurde und wird ganz unterschiedlich intensiv gedacht, und die Interpretationen können dabei je nach Zeit, Standpunkt und Interessenlage extrem auseinandergehen. Diese Erinnerungskultur soll im Mittelpunkt des Projekts stehen.
Im Hauptseminar wird projektförmig gearbeitet mit dem Ziel, verschiedene Aspekte der Erinnerung an Unruhen in Spätmittelalter und Früher Neuzeit zu beleuchten und die Ergebnisse in einem digitalen Produkt zu präsentieren.

Ständig begegnen uns in unserem Alltag Gegenstände oder Phänomen, die auf die Frühe Neuzeit zurückgehen: von der Schlagsahne über das Feuerwerk bis zur Briefmarke. In Rahmen der Übung haben die Studierenden Frühneuzeitliches in unserer Gegenwart aufgespürt und ihre Erkenntnisse in einem Podcast verarbeitet. Das Ergebnis sind drei neue Folgen von Clio auf die Ohren zu diesem Thema mit überraschenden und spannenden Einsichten.

Im Frühjahr 2023 sorgt eine Szene im Moskauer Kreml international für Aufsehen: Präsident Putin stützt seine Gebietsansprüche auf eine Karte aus dem 17. Jahrhundert, auf welcher die Ukraine angeblich nicht verzeichnet ist. In diesem Podcast nehmen Lisa Pflaumer und Lukas Holin dieses Ereignis zum Anlass, um den politischen Gebrauch von Karten genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie sprechen darüber, warum Karten nicht nur Orientierung bieten, sondern auch als machtvolle politische Werkzeuge eingesetzt werden. Steckt dahinter ein Prinzip, das tief in der Geschichte verankert ist?

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen? Auf den ersten Blick scheint dieses alte Sprichwort eindeutig. Doch was bedeutete Freizeit früher? Bastian Bublitz, Dominik Jozwiak und Leon Hendrik Otto folgen dem Weg der „freyzeyt“, gehen dem „Blaumachen“ auf den Grund und entdecken einen der beliebtesten Zeitvertreibe: die Spielkarten. Sie verraten, wie unser heutiges Kartenblatt entstand — und welche Geschichten hinter Herz, Pik, Kreuz und Karo stecken. Doch sie fragen auch: Wie viel freie Zeit hatten Menschen in der frühen Neuzeit wirklich? Welche Rolle spielten kirchliche Gebote, Feiertage und der Sonntag? Und was bleibt von diesen historischen Entwicklungen von Arbeit, Religion und Freizeit heute noch übrig? 

An einem Tag an der Uni laufen wir hunderten verschiedenen Menschen über den Weg und sie sind alle unterschiedlich gekleidet. Der eine trägt Nike-Schuhe, während die andere eine GAP-Jacke trägt, von der ein wiederum anderer findet, dass sie schon seit Jahren nicht mehr im Trend ist. Warum tragen Menschen so unterschiedliche Kleidung? Drücken sie damit ihre Persönlichkeit aus? Und konnten die Menschen eigentlich schon immer tragen, was sie wollten?
Im Podcast untersuchen Martina Sophie Reichenbach und Lena Becher die Kleidungsstile der Menschen und die Gründe dahinter im Frankreich des 18. Jahrhunderts.  Wusstet ihr zum Beispiel, dass es schon in der Frühen Neuzeit „Secondhandläden“ gab? Oder hättet ihr gedacht, dass in der Frühen Neuzeit nur einem ganz kleinen Teil der Bevölkerung bestimmte Stoffe, Verzierungen und ganze Kleidungsstücke vorbehalten waren?

Wie prägte Wasser im Mittelalter und der Frühen Neuzeit den Alltag der Menschen? Mit dieser Frage haben sich Studierende in einem Projektseminar im Rahmen von ModeLLM auseinandergesetzt. Dabei entstanden spannende Einblick in die historische Bedeutung von Wasser, das ebenso lebenswichtige Ressource wie unberechenbares Risiko war.

Von der Trinkwasserversorgung in Mainz und den Thermalquellen in Wiesbaden über den Umgang mit Hochwasserkatastrophen bis hin zur Rolle des Rheins als Transportweg: Studierende beleuchteten, wie Wasser das Leben der Menschen im Mittelalter und der Frühen Neuzeit prägte und die Städte formte. Im Rahmen des Projektseminars entwickelten sie kreative digitale Beiträge, welche die historische Forschung zeitgemäß aufbereiten und über Instagram einem breiten Publikum zugänglich machen. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind auf Instagram über den Account @clio_2punkt0 einsehbar.

Einen Erfahrungsbericht, der zeigt, wie Projektlehre eigenverantwortliches Arbeiten, digitale Medienkompetenz und kreative Wissenschaftskommunikation miteinander verbindet, finden sie auf dem Blog „Geschichtswissenschaftsdidaktik“.

Die ältesten Belege für die Tätigkeit von Hebammen in Mainz stammen aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, ab der Mitte des 17. Jahrhunderts sprudeln die Quellen dann reichlicher. Sie geben uns Auskunft darüber, wer diese Frauen waren, die mit Geburtshilfe ihr Geld verdienten, wie sie überhaupt zu diesem Beruf kamen und wie sie ausgebildet wurden. In den Texten werden auch Konflikte zwischen Hebammen und männlichen Geburtshelfern und Ärzten greifbar. Kurfürstliche Erlasse des ausgehenden 18. Jahrhunderts lassen die Entstehung der ersten Entbindungsanstalt in Mainz, des sog. Accouchement, plastisch werden.

Im Rahmen des Projektes haben Studierende des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität unter der Leitung von Prof. Dr. Bettina Braun die Quellen zum Hebammenwesen im Stadtarchiv gesichtet und eine Auswahl in einer Online-Edition aufbereitet, sodass diese Texte nun problemlos nutzbar sind.

Französische Soldaten ziehen mit wehender Tricolore durch die Stadt – mit diesem Anblick waren MainzerInnen mehrfach konfrontiert, unter anderem 1798 und 1918. Beide Jahreszahlen stehen für tiefe historische Einschnitte: für den Wechsel von Herrschaftsverhältnissen, für das Ende von Reichen – im einen Fall für das nahe Erlöschen des Kurstaats, im anderen für den Übergang von der Monarchie zur Republik. Wie wirkten sich diese Umbrüche konkret vor Ort aus? Dieser zentralen Frage gingen zwei Hauptseminare nach, die im Sommersemester 2023 am Historischen Seminar der JGU, im Rahmen des Projekts ModeLL-M, stattfanden.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Bettina Braun und Dr. Andreas Linsenmann diskutierten Studierende Vergleichsaspekte zwischen den beiden „Reichsenden am Rhein“, recherchierten in der Fachliteratur sowie im Stadtarchiv – und entwickelten diese virtuelle Präsentation, die ohne Anspruch auf Vollständigkeit ausgewählte Aspekte aufzeigen soll.

Mainzer Frauen früherer Jahrhunderte ein Gesicht geben – angeregt durch den seit über 30 Jahren jährlich erscheinenden gedruckten Frauenkalender des Mainzer Frauenbüros haben sich Geschichtsstudierende gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Bettina Braun dieser Thematik angenommen. In einer Projektübung, eingebettet in das Modellprojekt ModeLL-M, wurde ein digitaler Frauenkalender erarbeitet, in dem 12 Mainzer Frauen und eine Unbekannte aus der Zeit um 1800 vorgestellt werden. Dabei kamen nur Frauen für das Projekt in Frage, die in Mainz geboren wurden, in der Stadt gelebt haben oder dort gestorben sind. Die Ergebnisse der vielfältigen Recherchen, die mitunter auch ins Stadtarchiv und auf den Friedhof führten, werden nun in 13 Kalendergeschichten vorgestellt.

Räume entstehen nicht nur durch natürliche Gegebenheiten wie Gebirge oder Flüsse, politische Grenzen oder Wirtschaftsverbindungen, sondern auch durch Lebens- und Karrierewege von Menschen, die an bestimmten Orten bevorzugt studieren oder aus karrieretaktischen Gründen bestimmte Standorte für ihre berufliche Tätigkeit bevorzugen. Diese Zusammenhänge für das Kurfürstentum Mainz im 17. und 18. Jahrhundert zu untersuchen und die Ergebnisse mit den Möglichkeiten digitaler Kartographie zu visualisieren, hat sich das Teilprojekt „Kurmainz“ des Forschungsprojekt DigiKAR zum Ziel gesetzt.

Bettina Braun, eine der Projektleiterinnen des Kurmainz-Projekts, hat im Sommersemester 2022 am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein Projektseminar durchgeführt, in dem dieser Ansatz für die Mainzer Dompröbste von der zweiten Hälfte des 17. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts beispielhaft erprobt wurde. Dompröbste waren die höchsten Würdenträger des Domkapitels, und sie sind biographisch verhältnismäßig gut dokumentiert. Es handelt sich also um eine kleine und im Rahmen eines Seminars gut zu bearbeitende, für einen geistlichen Staat wie Kurmainz jedoch sehr wichtige Elitengruppe.

Die Studierenden führten im Seminar alle Schritte durch, die für ein solches Forschungsvorhaben notwendig sind: Sie wählten das zu untersuchende Sample aus, recherchierten in mühevoller Kleinarbeit die biographischen Daten, erfassten sie in einer Datenbank und bereiteten sie in mehreren Normalisierungsdurchgängen einheitlich auf. Immer wieder diskutierten sie, welche Fragestellungen für eine Visualisierung geeignet wären, arbeiteten sich in ein digitales Visualisierungstool ein und erstellten schließlich digitale Karten – alles in enger Zusammenarbeit mit den Expertinnen und Experten von DigiKAR, die bei Bedarf in Videokonferenzen zugeschaltet wurden. Am Ende standen Karten, die die Vernetzung der Dompröpste in verschiedenen Stiften inner- und außerhalb von Kurmainz zeigen.

Die Studierenden gewannen auf diese Weise einen tiefen Einblick in einen laufenden Forschungsprozess, und zwar nicht nur durch Beobachtung, sondern durch eigenes Forschen – mit allen Umwegen, Frustrationen und Erfolgserlebnissen, die damit verbunden sind. Sie leisteten damit auch einen Beitrag zur Forschung in einem größeren Projekt. Denn die im Seminar erarbeitete Datenbank wurde inzwischen in die große Projektdatenbank integriert und wird dort weiter genutzt werden.

Regelmäßig führt der Arbeitsbereich Exkursionen mit Studierenden des Historischen Seminars durch – auch zu geschichtsträchtigen Orten außerhalb Deutschlands. Die detaillierten Beschreibungen und die Fotos können Ihnen einen Eindruck von einigen unserer größeren Exkursionen vermitteln.

Bitte achten Sie auch auf die Hinweise zur Art der Veranstaltungsdurchführung sowie weitere Hinweise zu den Veranstaltungen auf Jogustine! Die Anmeldung zu unseren Veranstaltungen erfolgt ebenfalls über Jogustine.

Vorlesungen

  • Gesandtschaftsberichte – Diarien – Libretti. Der frühneuzeitliche Hof in Quellen ( Univ.-Prof. Matthias Schnettger)

Oberseminare

  • Oberseminar Neuere Geschichte (Univ.-Prof. Dr. Matthias Schnettger)

Hauptseminare

  • Liselotte von der Pfalz (apl. Prof. Dr. Bettina Braun)
  • Identitäten und Alteritäten. Konstruktionen und Perzeptionen von Differenz in der Frühen Neuzeit (Univ.-Prof. Dr. Matthias Schnettger)

Seminare

  • Mobil sein und reisen in der Frühen Neuzeit (Dr. Sebastian Becker)
  • Europäische Umweltgeschichte der Frühen Neuzeit (Kurs A & B) (Dr. Andreas Frings)
  • Die Reformation (Dr. Sven Dittmar)

Kleingruppen

  • Grundlagen, Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft (Kurs D) (Dr. Sebastian Becker)
  • Englische Quellenlektüre: „Dr. Burnet’s Travels“. Englische Reiseberichte des 17. Jahrhunderts
    (Univ.-Prof. Dr. Matthias Schnettger)

Übungen

  • Kartographie in der Frühen Neuzeit (Dr. Sebastian Becker)
  • Der Transfer von Kulturgütern in der Frühen Neuzeit (PD Dr. Lutz Klinkhammer)
  • Die Mainzer jüdische Gemeinde nach Errichtung des Ghettos bis zum Ende des Kurstaats (Dr. Wolfgang Dobras)
  • Die spanische Inquisition (PD Dr. Thomas Weller)
  • Religious toleration in the early modern world, c. 1500–1800 (Dr. Jaap Geraerts)
  • Schulen in Mainz (apl. Prof. Dr. Bettina Braun)
  • Voices of Power: Female Agency in Medieval and Early Modern Eastern Europe (Anastasiia Ermolaeva)
  • Das »Itinerarium Danielis Krman« ein Bericht über eine Gesandtschaftsreise durch Ungarn und Polen aus dem frühen 18. Jahrhundert (Dr. Stefan Albrecht)

Arbeitskreise

  • The Middle East on Screen – from Antiquity to the 20th Century (PD Dr. Josef Johannes Schmid)

Vorlesungen

  • Einführung in die Neuere Geschichte (16. – 18. Jh.) (Univ.-Prof. Dr. Matthias Schnettger)
  • Von Spartacus bis Lenin. Revolte und Revolution von der Antike bis ins 20. Jahrhundert (Dr. Dominic Bärsch; Univ.-Prof. Dr. Nina Gallion; Dr. Andreas Goltz; Univ.-Prof. Dr. Michael Kißener; Univ.-Prof. Dr. Jan Kusber; Univ.-Prof. Dr. Ludger Körntgen; Univ.-Prof. Dr. Matthias Schnettger; apl. Prof. Dr. Klaus-Peter Todt; PD Dr. Thomas Weller)

Oberseminare

  • Oberseminar Neuere Geschichte (Univ.-Prof. Dr. Matthias Schnettger)
  • Oberseminar Forschung (Neuzeit): Karl V. (apl. Prof. Dr. Bettina Braun)

Hauptseminare

  • Aufstände und Erinnerung. Unruhen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit in der Geschichtskultur (Projekt im Rahmen von Modell-M) (apl. Prof. Dr. Bettina Braun; Dr. Heidrun Ochs)
  • Bewunderung, Transfer und Konflikt. Deutschland und die Französische Revolution (Univ.-Prof. Dr. Matthias Schnettger)
  • Revolutionen und Unabhängigkeit in den Amerikas, 1760-1830 (PD Dr. Thomas Weller)
  • Zwischen Schlachtfeld und Kinosaal – die Geschichte des Nahen Ostens in der Wahrnehmung der Militär- und Filmgeschichte (PD Dr. Josef Johannes Schmid)

Seminare

  • Das friderizianische Preußen (Dr. Sebastian Becker)
  • Der Bauernkrieg 1525 (apl. Prof. Dr. Bettina Braun)
  • Der Dreißigjährige Krieg (Dr. Sven Dittmar)
  • Nacht (Dr. Gunter Mahlerwein)

Kleingruppen

  • Englische Quellenlektüre: England um 1660: Briefe und Tagebucheinträge von Samuel Pepys (Dr. Sebastian Becker)
  • Englische Quellenlektüre: The Immigrant Experience in North America, 1600-1900 (PD Dr. Helmut Schmahl)

Übungen

  • Paläographie und KI? Paläografische Grundlagen und Einführung in die Arbeit mit Transcribus (Dr. Sebastian Becker)
  • „Wilde“ und „Rebellen“. Ego-Dokumente aus dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (Univ.-Prof. Dr. Matthias Schnettger)

Arbeitskreise

  • The Middle East on Screen – from Antiquity to the 20th Century (PD Dr. Josef Johannes Schmid)

Vorlesung

  • Frauen in der Frühen Neuzeit (apl. Prof. Dr. Bettina Braun)
  • Schlüsselereignisse ukrainischer Geschichte von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart (ca. 1500-2024) (Univ.-Prof. Dr. Jan Kusber)

Hauptseminare

  • Aller Anfang ist schwer – oder: wie und wann begann die (Frühe) Neuzeit? (PD Dr. Josef Johannes Schmid)
  • England-Großbritannien um 1700: Von der Glorious Revolution bis zur Personalunion mit Hannover (apl. Prof. Dr. Bettina Braun)
  • Geschichtsschreibung in den Böhmischen Ländern von der Renaissance bis zur Nationalen Wiedergeburt (Dr. Stefan Albrecht)

Seminare

  • Mobilität in der Frühen Neuzeit (Dr. Gunter Mahlerwein)
  • Reichstage im langen 16. Jahrhundert (Kurs A & B) (Dr. Sebastian Becker)

Kleingruppen

  • Grundlagen, Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft (Dr. Sebastian Becker)
  • Grundlagen, Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft (Lara Luisa Schott-Storch de Gracia)
  • Englische Quellenlektüre: Die Briefe der Lady Montagu – Fremdheitserfahrungen, Körper und Geschlecht in Reiseberichten des 18. Jahrhunderts (Kurs A & B) (Lara Luisa Schott-Storch de Gracia)

Übungen

  • Frühneuzeitliche Frömmigkeitspraxis zwischen dem Alten Reich und Venetien und zwischen den Konfessionen (Übung mit Exkursion nach Venedig) (Dr. Stefania Salvadori)
  • Istanbul in the 16th century (Nicholas Melvani)
  • It’s Worth Tasting: Early Modern Food History (Dr. Kilian Harrer)
  • Quellen zum konfessionellen Zeitalter (Katharina Freitag)
  • Religious Toleration in the Early Modern World, c. 1500–1800 (Dr. Jaap Geraerts)
  • Spanische Quellenlektüre: Historia de la Monja Alférez, Catalina de Erauso, escrita por ella misma (PD Dr. Thomas Weller)
  • Überall ist Frühe Neuzeit (Projekt im Rahmen von Modell-M) (apl. Prof. Dr. Bettina Braun; Dr. Elisabeth Natour)

Arbeitskreise

  • Film & Geschichte: Film, Geschichte und Mythos V. Film, Geschichte und Mythos V – das «Mittelalter» im Film (PD Dr. Josef Johannes Schmid)

Vorlesungen

  • Einführung in die Neuere Geschichte (16.-18. Jh.) (Univ.-Prof. Dr. Matthias Schnettger)
  • Ressourcen und Nachhaltigkeit. Konzepte und Praktiken von den frühen Kulturen bis in die Gegenwart (Univ.-Prof. Dr. Jan Kusber; Univ.-Prof. Dr. Matthias Schnettger)
  • Von der antiken Sklaverei zur nationalsozialistischen Zwangsarbeit. Unfreie Arbeit in historisch-diachroner Perspektive (PD Dr. Bernhard Heinrich Dietz; Prof. Dr. Barbara Henning; Univ.-Prof. Dr. Michael Kißener; Univ.-Prof. Dr. Jan Kusber; Univ.-Prof. Dr. Johannes Pahlitzsch; apl. Prof. Dr. Markus Raasch; apl. Prof. Dr. Jörg Rogge; PD Dr. Thomas Weller)

Oberseminare

  • Oberseminar Neuere Geschichte (Univ.-Prof. Dr. Matthias Schnettger)

Hauptseminare

  • Haustiere – Nutztiere – Schädlinge. Tiere in der Frühen Neuzeit (Univ.-Prof. Dr. Matthias Schnettger)
  • Ressource Wasser. Zu Verfügbarkeit, Nutzung und Gefahren von Wasser in Spätmittelalter und Früher Neuzeit (Projektseminar im Rahmen von Modell-M) (apl. Prof. Dr. Bettina Braun; Dr. Heidrun Ochs)
  • Sklaverei und Revolution auf Haiti 1789-1807 (PD Dr. Lutz Klinkhammer)

Seminare

  • Ernährung in der Frühen Neuzeit (Lara Luisa Schott-Storch de Gracia)
  • Friedenschluss und Kongressdiplomatie (Dr. Sebastian Becker)
  • Kurmainz in der Frühen Neuzeit (Sven Dittmar)
  • Minderheiten in frühneuzeitlichen Gesellschaften (Dr. Gunter Mahlerwein)

Kleingruppen

  • Grundlagen, Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft (Dr. Sebastian Becker)
  • Englische Quellenlektüre: Deborah Sampson – eine Soldatin im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (apl. Prof. Dr. Bettina Braun)

Übungen

  • Die Eroberung von Mexiko. Conquista und koloniale Gesellschaft in Neuspanien (PD Dr. Thomas Weller)
  • Hexen, Zauberer, Geisterbeschwörer. Biographische Zugänge zur Magie (apl. Prof. Dr. Johannes Dillinger)
  • Keine Angst vor fremdsprachigen Quellen: Italienisch (Univ.-Prof. Dr. Matthias Schnettger)
  • Hofökonomie und Ökonomie am Kaiserhof (Dr. Sebastian Becker)
  • Wien als kaiserliche Residenzstadt (apl. Prof. Dr. Bettina Braun)
  • The branding history of some iconic European food products (Antiquity-Present) (Dr. Rengenier Rittersma)

Exkursionen

  • die kaiserliche Residenzstadt Wien

Arbeitskreise

  • Film und Geschichte: Mythos & Erinnerung VII. Der Aufbruch in die Moderne im Film (PD. Dr. Josef Johannes Schmid)

Viele Studierende entscheiden sich, ihre Abschlussarbeiten am Arbeitsbereich Neuere Geschichte zu schreiben. Die Themen dieser Arbeiten spiegeln dabei die Bandbreite der gesamten Epoche wider.

Wenn Sie sich auch dafür interessieren, eine Abschlussarbeit in der Neueren Geschichte zu schreiben, helfen Ihnen die folgenden Hinweise weiter:

Als Ansprechpersonen für die Planung von Bachelorabschlussarbeiten und von mündlichen Prüfungen stehen zur Verfügung:

Bitte denken Sie daran, frühzeitig auf Ihre gewünschten Prüfenden zuzugehen und mit Ihnen sowohl das Thema als auch den Zeitraum der Arbeit abzustimmen.

Als Ansprechpersonen für die Planung von Masterabschlussarbeiten und von mündlichen Prüfungen stehen zur Verfügung:

Bitte denken Sie daran, frühzeitig auf Ihre gewünschten Prüfenden zuzugehen und mit Ihnen sowohl das Thema als auch den Zeitraum der Arbeit abzustimmen.

Die Bewertung schriftlicher Arbeiten (Proseminar-, Hauptseminar-, Bachelor- und Masterarbeiten), die am Arbeitsbereich entstehen, orientiert sich an den vom Historischen Seminar veröffentlichten Kriterien zur Bemessung und Benotung studentischer Leistungen.