Carolin Katzer, M.Ed.

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Akademischer Lebenslauf | Forschungsschwerpunkte | Dissertationsprojekt |

Akademischer Lebenslauf

 

2010-2016
Studium Geschichte, Englisch und Bildungswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der University of Glasgow

2010-2015
Studentische Hilfskraft an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

2013-2017
Studentische Hilfskraft (Tutorin) am Historischen Seminar, Arbeitsbereich Alte Geschichte

2014-2016
Studentische Hilfskraft und Tutorin am Historischen Seminar, Arbeitsbereich Neuere Geschichte

Seit 2016
Wissenschaftliche Hilfskraft am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz

Seit 2016
Promotion zum Thema: „Konfessionskulturen in Worms im 18. Jahrhundert“

Seit 2017
Promotionsstipendium der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk

Seit 2018
Vorstandsmitglied des Netzwerks Reichsgerichtsbarkeit

Seit 2018
Lehrbeauftragte am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Arbeitsbereich Neuere Geschichte

 

Forschungsschwerpunkte

  • Multikonfessionalität in der Frühen Neuzeit
  • Das geistliche Fürstentum Fulda im 18. Jahrhundert
  • Konfessionalität in Worms im 18. Jahrhundert
  • Regionalgeschichte
  • Stadtgeschichte

 

Dissertationsprojekt

Betreuer: Matthias Schnettger

Als „Stillleben im 18. Jahrhundert“ charakterisierte Heinrich Boos um die Jahrhundertwende das städtische Wormser Leben im Zeitalter der Aufklärung. Ein solches „Stillleben“ nahm auch die allgemeine Reichsforschung für das Zusammenleben der Konfessionen nach dem Westfälischen Frieden an. Dass jedoch weniger von einer ruhigen und friedvollen Koexistenz als vielmehr von einem facettenreichen Mit-, Neben- und Gegeneinander der verschiedenen Glaubensgemeinschaften für das 18. Jahrhundert ausgegangen werden muss, konnten aktuelle kulturhistorische Forschungen in den letzten Jahren für größere Reichsstädte bzw. -stände zeigen.

Die Reichsstadt Worms ist allerdings in der Forschung bislang unberücksichtigt geblieben, obwohl sie aufgrund ihrer konfessionellen Gegebenheiten ein faszinierendes Panorama des Zusammenlebens von Angehörigen unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften im 18. Jahrhundert bietet. Denn die Wormser Einwohner genossen unterschiedliche Privilegien und Rechte oder aber erfuhren Benachteiligungen, die ganz entscheidend von der eigenen Denomination abhängig waren. Im Zentrum des Dissertationsprojekts mit dem Arbeitstitel „Konfessionskulturen in Worms im 18. Jahrhundert“ steht das multikonfessionelle Leben in der Reichsstadt Worms. Ziel der Arbeit ist es, die Mehrkonfessionalität im städtischen Leben detailliert zu analysieren. Vor dem Hintergrund der Regelungen des Westfälischen Friedens soll zum einen das multikonfessionelle Miteinander im Alltag der Gläubigen untersucht werden, d.h. das Funktionieren von gelebtem konfessionellen Pluralismus, zum anderen aber auch die Problematik der konfessionellen Diskriminierung wie auch konfessionell bedingter Konflikte berücksichtigt werden. Die Arbeit will damit nicht nur einen Beitrag zur Regionalgeschichte von Worms leisten, sondern vor allem darüber hinaus zur allgemeinen Reichsstadtgeschichte und kulturhistorischen Konfessionsgeschichte.

 

Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2018/19

Women and Enlightenment in Britain

Sommersemester 2018

Exkursion (inkl. Übung): Nur schöner Schein? Fulda im Zeitalter des Barock (gemeinsam mit Jan Turinski M.A.)